Unterstützt Altenpfleger*innen bei allen Tätigkeiten rund um die Betreuung und Pflege älterer Menschen.  

Erfahrungsberichte

Zukunftssicher

Ausbildung in Altenpflegeberufen

Seit 1977 kann man sich beispielsweise in Frankfurt an der Schule für Altenpflege im Hufelandhaus ausbilden lassen: Zur Wahl stehen die Berufe Altenpfleger und Altenpflegehelfer.

Altenpfleger unterstützen ältere Menschen in der Ausübung ihrer Alltagsaktivitäten. Das fängt bei dem Bewegen, dem Essenanreichen und der Körperpflege an und geht weiter mit der Tagesstrukturierung oder der Wohnraumgestaltung. Mindestens ebenso wichtig ist aber auch die Unterstützung des alten Menschen bei der Aufrechterhaltung seiner sozialen Kontakte und in der emotionalen Bewältigung seiner Lebenssituation. Denn nicht selten ist es die Einsamkeit, die einem alten Menschen am meisten zu schaffen macht – kommt dann noch das Bewusstsein der eigenen nachlassenden Fähigkeiten hinzu, ist von der Pflegekraft viel Feingefühl gefragt. Auch die Durchführung gesundheitsförderlicher Beratung, gezielte Beschäftigungsangebote und medizinische Behandlungen gehören dazu. Auch Altenpflegehelfer unterstützen ältere Menschen in der Ausübung ihrer Alltagsaktivitäten, allerdings unter Anleitung durch eine Pflegefachkraft (Altenpfleger). Außerdem führen sie gezielte Beschäftigungsangebote durch. Die Stationen, die man während der Ausbildung durchläuft, verweisen bereits auf das Berufsbild. Während der Ausbildung zum Altenpfleger arbeitet man in einem Altenpflegeheim, im ambulanten Pflegedienst, in der Tagespflege und im Krankenhaus. In der Altenpflegehilfeausbildung beschränkt man sich auf ein Altenpflegeheim und den ambulanten Pflegedienst. Die mehrwöchigen praktischen Ausbildungsphasen wechseln sich mit jeweils vierwöchigen Berufsschulblöcken ab. Übrigens kann man die Ausbildung zum Altenpfleger um ein Jahr verkürzen, wenn man die Ausbildung zum Altenpflegehelfer bereits erfolgreich abgeschlossen hat. Die Schule für Altenpflege im Hufelandhaus ist eine staatlich anerkannte Altenpflegeschule. Insgesamt befinden sich momentan 150 Schülerinnen und Schüler in der Ausbildung dort. Das Hufelandhaus versteht sich als innovative Einrichtung, die Neuem gegenüber aufgeschlossen ist. Die Altenpflegepraxis ist der Ausgangspunkt des Angebotes der mehrfach zertifizierten Bildungseinrichtung. So ist eine intensive Verknüpfung von theoretischem Wissen und der praktischen Anwendung dieses Wissens sichergestellt. Die Schüler werden systematisch auf einen erfolgreichen Abschluss ihrer Bildungsmaßnahme und auf die Übernahme der Verantwortung in ihrem Beruf vorbereitet. Wer sich für eine Ausbildung im Berufsfeld Altenpflege an der Schule für Altenpflege im Hufelandhaus interessiert, sollte gute Noten in den Fächern Gesellschaftslehre, Biologie und Deutsch mitbringen. Für die Altenpflege ist ein Realschulabschluss Pflicht, oder ein anderer als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss. Ebenfalls möglich ist eine abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert. Über weitere Optionen informiert die Schule gerne auch persönlich. Die Bewerbung sollte der Schule spätestens sechs Monate vor Ausbildungsbeginn vorliegen. Die Zukunftsaussichten sind in diesem Berufsfeld sehr gut, denn der Bedarf an Pflege- und Pflegefachkräften ist unverändert hoch. 

Anstrengend, aber erfüllend

Jung und Alt gestalten den Alltag, sind füreinander da und können voneinander lernen

Martin Luther Stiftung, HanauJeder, der einmal alt wird, will versorgt sein. Ein Gedanke, der junge Menschen nicht immer beschäftigt, aber eine Aufgabe, der die Gesellschaft sich stellen sollte.
Ältere Menschen haben am Leben mitgewirkt und sollen sich auf einen schönen Lebensabend freuen können. Dabei benötigen sie oft Hilfe und Unterstützung bei den täglichen Aktivitäten und einer sinnvollen und abwechslungsreichen Tagesgestaltung. Sie und Ihre Angehörigen sind dankbar und freuen sich sehr über die tägliche Aufmerksamkeit und Zuwendung.

Altenpfleger können älteren Menschen Lebensfreude schenken, sich sozial engagieren, sich in der Teamarbeit weiterentwickeln, einen interessanten beruflichen Alltag erleben und sich auf einen gesicherten Arbeitsplatz freuen.
Die Berufe der Altenpflege werden aufgrund des demografischen Wandels mehr denn je gebraucht und eine fundierte Ausbildung bietet weitere Entwicklungsmöglichkeiten und eine gesicherte Zukunft.

Die Martin Luther Stiftung ist ein innovatives Altenhilfe- Unternehmen mit 1.000 Heimplätzen, das seit 44 Jahren in einem staatlich anerkannten Aus- und Fortbildungsinstitut ausbildet und verschiedene Bildungswege anbietet:

  • dreijährige Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Altenpfleger/-in
  • einjährige Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Altenpflegehelfer/-in
  • verkürzte zweijährige Ausbildung zum/zur Alten - pfleger/-in, vorausgesetzt, eine einjährige Ausbildung in einem Gesundheitsberuf kann nachgewiesen werden
  • Fortbildung zur Präsenzkraft in der stationären und ambulanten Altenhilfe
  • Qualifizierungslehrgang Betreuungskräfte in der stationären Altenhilfe nach § 87b Abs. 3 SGB XI Weiterbildung zum/zur Praxisanleiter/-in

 

In den Berufen zur Altenpflegefachkraft und zum Altenpflegehelfer stehen jährlich jeweils 28 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Ausgebildet wird nicht nur für das Unternehmen der Martin Luther Stiftung. Eine Vernetzung mit 43 Kooperationspartnern der ambulanten und stationären Altenhilfe im Umfeld Hanau, Maintal, Hainburg, Bruchköbel, Kahl, Obertshausen, Bad Orb, Somborn, Mainhausen, Nidderau, Gelnhausen, Langenselboldt, Seligenstadt, Langen, Aschaff enburg, Bad Soden Salmünster, Frankfurt, Alzenau, Altenstadt, Bierstein, Rodgau, Off enbach und Schlüchtern sichert den Zugang zu den praktischen Ausbildungsplätzen.

Im Ausbildungsinstitut wartet eine handlungs- und praxisorientierte Ausbildung, orientiert an einem Lernfeldkonzept und dem Kompetenzmodell. Das Lernen soll Spaß machen und die Schüler dürfen den Unterricht mitgestalten: in einer modernen Lernatmosphäre mit vielseitigen Lehr- und Lern methoden. Das Blocksystem bietet eine Vernetzung von Theorie und Praxis.

In der praktischen Ausbildung helfen Praxisanleiter, die nach ihrer Fachkraftausbildung eine Weiterbildung besucht und sich pädagogische Kompetenzen erworben haben. Diese werden beraten und unterstützt durch das Lehrerteam des Ausbildungsinstitutes.

Die Altenpflegeausbildungen sind eine Vollzeitausbildung im Schichtsystem. Auszubildende werden psychisch und körperlich gefordert sein. Ebenso werden sie aber einen Berufsalltag erleben, der sie erfüllt. Die Arbeit mit dem Menschen macht den Alltag lebendig und abwechslungsreich, die vielseitigen Aufgaben in der ganzheitlichen Pflege und Betreuung, in der Beratung und Anleitung, in der Mitwirkung bei medizinischer Therapie, Prävention und Rehabilitation und die Förderung sozialer Kontakte versprechen Vielseitigkeit und Entwicklungspotenzial.

In der praktischen Ausbildung lernen die Auszubildenden verschiedene Arbeitsfelder und Wohnformen für ältere Menschen kennen.
Sie haben Praktika in der ambulanten und stationären Altenpflege, in der Beschäftigungstherapie, in der Gerontopsychiatrie und im Krankenhaus oder Hospiz.

Ziel des Ausbildungsinstitutes ist es, den Auszubildenden auf einem optimalen Bildungsweg die Altenhilfe nahe zu bringen und sie erfolgreich in den Arbeitsmarkt mit Zukunft zu integrieren. Sie dürfen sich persönlich und beruflich weiterentwickeln.
Die Qualität des Institutes spiegelt sich in einer zukunftweisenden Ausbildung und der damit verknüpften erfolgreichen AZWV-Zertifi zierung von der DQS GmbH in Frankfurt wider.

Wessen Interesse für die Berufe der Altenpflege geweckt und wer auf eine Ausbildung neugierig ist, kann sich bei der Martin-Luther-Stiftung bewerben für

  • die einjährige Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/-in, die jährlich am 1. Mai beginnt und mindestens den Hauptschulabschluss erforderlich macht oder
  • für die dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft, die jährlich zum 1.Oktober beginnt und mindestens den Realschulabschluss voraussetzt. 

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Altenpflege-Ausbildung kommit – Internationales Bildungszentrum Rhein-Main für Pflegeberufe

kommit - Karl van EngelenDie Würde des Menschen ist unantastbar – eine Maxime, vor der das Alter leider nicht halt macht. Vielen Menschen nimmt das Alter die Würde – sie können sich nicht mehr selbst versorgen, nicht alleine Nahrung zu sich nehmen, sich waschen oder ausgehen. Den Menschen dennoch ein Leben in größtmöglicher Würde zu ermöglichen durch eine kompetente und aufmerksame Pflege, dafür sind Altenpfleger und Altenpflegehelfer da. Ausgebildet werden sie z.B. bei kommit, einer staatlich anerkannten Altenpflegeschule in Frankfurt.

 

2008 gegründet, ist kommit ein noch junges Unternehmen, das sich aber durch sein Alleinstellungsmerkmal bereits einen Namen gemacht hat: In unserer kulturell so vielfältigen Gesellschaft gibt es auch immer mehr ältere Migranten, die der Pflege bedürfen. Ebenso gibt es aber auch immer mehr junge Menschen mit Migrationshintergrund, die diesen Beruf ergreifen können und möchten.
Das Stichwort: kultursensible Altenpflege. Das Eingehen auf die ganz speziellen Werte und Normen der jeweiligen Kultur machen die Pflege durch bei kommit ausgebildete Altenpfleger zu einer wertvollen Dienstleistung für alte Menschen.

Ein Wert, den auch die Altenpflegeschüler ihrerseits schnell kennenlernen, wenn sie merken, wie dankbar die Pflegebedürftigen ihnen für ihre Hilfe sind. Aufgrund der Vielzahl von pflegebedürftigen Menschen sind die Berufsaussichten als Altenpfleger extrem gut. Überall werden Fachkräfte dringend benötigt, so auch in der Altenpflege.

Karl van Engelen, Geschäftsführer bei kommit, stellt die besondere Stärke der Schule heraus: „Wir tragen besonders der Tatsache Rechnung, dass ca. 50 Prozent unserer Auszubildenden einen Migrationshintergrund haben. Das heißt im Einzelnen sprachbegleitende Hilfen, spezielle Literatur zur Fachsprache Pflege in der Altenpflege und die Berücksichtigung der islamischen Feiertage.“ Darüber hinaus bietet kommit im Rahmen der Ausbildung während der Theorieblöcke auf freiwilliger Basis Wiederholungs- und Vertiefungsunterricht an, Ergänzungsunterricht zur Fachsprache Pflege und individuelle Beratungen zur Lernstandsanalyse an.

So kann jeder Schüler selbst sicherstellen, dass er, auch was die Theorie angeht, optimal vorbereitet ist auf seinen späteren Berufsalltag. Denn bereits heute treffen Altenpfleger auf Pflegebedürftige, die medizinisch „aufgeklärter“ sind und Leistungen und Kosten hinterfragen. Dies bedeutet sowohl in der Aus- als auch in der Weiterbildung, bei den Lernenden ein hohes Maß an kommunikativen Fähigkeiten zu entwickeln, damit Leistungen für den Pflegebedürftigen verständlich und einsichtig werden und er oder seine Bezugspersonen in Entscheidungsprozesse integriert werden.

Die Ausbildung zum Altenpfleger dauert drei Jahre. Bei kommit werden jedes Jahr 50 neue Auszubildende angenommen. Wer sich für eine Ausbildung bei kommit interessiert, sollte einen Real- oder Hauptschulabschluss (nach zehn Jahren) nachweisen können, ebenso ein polizeiliches Führungszeugnis, um die unbedingte Zuverlässigkeit zu belegen; gute Noten in den Fächern Deutsch, Biologie, Physik, Geschichte, Ethik und Gesellschaftslehre erleichtern den Schülern die Auseinandersetzung mit den Inhalten der Pflegeausbildung. Darüber hinaus sind die Freude am Umgang mit Menschen, die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung sowie die Bereitschaft, im Team zu arbeiten, wichtige Voraussetzungen. Da schon in der Ausbildung in Schichtdienst gearbeitet wird, und später im Berufsleben erst recht, werden auch eine gewisse Flexibilität sowie Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit erwartet. Der frühestmögliche sinnvolle Bewerbungstermin ist für Schulabsolventen nach dem Halbjahreszeugnis im Februar eines jeden Jahres. Bei kommit kann man sich aber ganzjährig bewerben. 

Der Arbeiter-Samariter-Bund

Ausbildung und FSJ/BFD beim Landesverband Hessen

Arbeiter-Samariter-Bund, Landesverband HessenDer ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Geholfen wird allen Menschen – unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit. Mit seiner Hilfe ermöglicht der ASB den Menschen, ein größtmögliches Maß ihrer Selbstständigkeit zu entfalten und zu wahren. Seit seiner Gründung im Jahr 1888 bietet der ASB Dienste an, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Zum Beispiel in der Altenhilfe, im Rettungsdienst, in der Ersten Hilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, den Hilfen für Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung, der Auslandshilfe sowie der Aus- und Weiterbildung Erwachsener.

Seit 1989 ist der Arbeiter-Samariter-Bund in Hessen auch als Ausbilder tätig: Erlernen kann man die Berufe Altenpflegehelfer, Altenpfleger, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und die Fachweiterbildung zum Praxisanleiter. Als Voraussetzungen werden ein bestimmtes Mindestalter gefordert sowie der Nachweis der gesundheitlichen Eignung und mindestens der Hauptschul- bzw. der mittlere Bildungsabschluss. Aufgrund der großen Nachfrage sind Bewerbungen so früh wie möglich abzugeben.

Bei den Ausbildungsvergütungen gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen den Berufen: Während man in der Ausbildung als z.B. Altenpfleger ca. 700 Euro im Monat verdient, ist die Ausbildung im Rettungsdienst schulgeldpflichtig. Die Übernahmechancen nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung sind gut: Der ASB Landesverband Hessen ist eine der größten Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen in Hessen mit etwa 2.000 Beschäftigten und ca. 156.000 Mitgliedern.

Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst

Das FSJ und der BFD kann in nahezu allen Leistungsbereichen des ASB geleistet werden. In den pädagogischen Einsatzfeldern gibt es Plätze in Kitas und Schülerbetreuungen von Grundschulen. Beim ASB ist es zudem möglich, seinen Freiwilligendienst im Rettungs- oder Sanitätsdienst abzuleisten. Auch die sogenannte Breitenausbildung, das Lehren in Erste-Hilfe-Kursen für Schüler- und Firmengruppen ist ein mögliches Betätigungsfeld für Freiwillige im ASB. Im Bereich Altenhilfe gibt es Plätze im Menü-Service, im Fahrdienst, im Hausnotruf-Service, in den ambulanten Diensten bei den Senioren Zuhause, in Seniorentreffs und in Altenzentren des ASB.

Und was verlangt der ASB dafür von seinen Bewerbern? Bei manchen Einsatzbereichen wie dem Rettungsdienst oder dem Menüservice ist ein Führerschein notwendig. Die Vollzeitschulpflicht sollte erreicht sein. Dies ist in der Regel mit 16 Jahren der Fall. Ansonsten steht natürlich die Lust, sich sozial zu engagieren, im Vordergrund. Die Schulfächer sind dagegen in der Regel irrelevant.

Die Freiwilligendienste können beim ASB ganzjährig begonnen werden. Da sich jedoch die meisten Interessenten für einen Freiwilligendienst nach ihrem Schulabschluss interessieren, werden fast alle Plätze im August und September besetzt. Der Mai ist daher ein guter Bewerbungszeitraum. Optimal ist eine Bewerbung ca. drei Monate vor dem gewünschten Starttermin, kurzfristiger ist jedoch oft auch vieles noch möglich.

Die Finanzfrage: Freiwillige erhalten ein branchenübliches Taschengeld sowie zusätzliche Fahrtkostenzuschüsse. Der finanzielle Aspekt sollte bei einem Freiwilligendienst jedoch nicht im Vordergrund stehen, da es sich um ein ehrenamtliches Jahr mit anderen Vorteilen als den monetären handelt.

Und dann? Nach dem erfolgreich absolvierten Freiwilligendienst ist auch hier eine Übernahme selbstverständlich möglich. Die ASB-Einsatzstellen sind sehr daran interessiert, ehemalige Freiwillige als Honorarkräfte oder, wenn möglich, als Azubis einzusetzen. Es ist ein optimaler Weg, um z.B. einen Ausbildungsplatz als Altenpfleger zu erhalten. Viele ehemalige Freiwillige leisten auch ihr Anerkennungspraktikum beim ASB ab.

Interview mit Robert Sommer, 20 Jahre alt, der seit sechs Monaten ein Bundesfreiwilligendienst beim ASB in Hessen leistet.

Welchen Schulabschluss haben Sie?
Ich habe Abitur gemacht.

In welchem Einsatzbereich sind Sie tätig?
In der August-Jaspert-Schule, einer Grundschule, und dort in der Schülerbetreuung.

Wie viele Freiwillige sind jährlich in diesem Einsatzbereich bei Ihnen eingesetzt?
Nur einer.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Um 9 Uhr ist Arbeitsbeginn, dann ist bis 11 Uhr die sogenannte Vorbereitungszeit , in der Verwaltungsaufgaben, Einkäufe, Teambesprechungen, etc. erledigt werden. Von 11.00 bis 11.30 Uhr habe ich Pause, um dann zwischen 11.30 und 12.00 Uhr die Kinder begrüßen zu können. Von 12.00 bis 13.00 Uhr ist Essen angesagt, von 13.00 bis 14.00 Uhr betreue ich die Kinder bei ihren Hausaufgaben. Von 15.00 bis 16.00 Uhr finden verschiedene AGs statt (Sport AG, Basteln, Bücherei, Klassische Spiele, etc.) - je nach Tag gibt es da verschiedene Angebote. Und von 16.00 bis 17.00 Uhr schließlich ist freies Spiel.

 

Was macht Ihnen am meisten Spaß?
Bei schönem Wetter mit den Kindern möglichst lange draußen zu sein.

Was mögen Sie nicht so gerne?
Das Mittagessen mit den Kindern kann sehr anstrengend sein.

Gibt es für Sie vom ASB interne Schulungen während des BFD?
Ja, ich habe an einer Hygieneschulung und einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen. 

Jede Menge spannender Arbeitsfelder

Ausbildung im AGAPLESION ELISABETHENSTIFT

Das Angebot an Ausbildungsstellen im AGAPLESION ELISABETHENSTIFT ist</p>
<p>vielfältig und reicht von pflegerischen Berufen über den kaufmännischen</p>
<p>Bereich bis hin zu IT-Berufen.Eine gute und fundierte Ausbildung ist mehr denn je die beste Investition in die Zukunft. „Es ist uns vor allem wichtig, unsere Auszubildenden gut auf die Abläufe im Betrieb, aber auch auf die Unternehmenswerte vorzubereiten und einzustellen. Umso einfacher fällt anschließend der Einstieg in den Berufsalltag“, sagt Lars Römermann, Personalleiter im AGAPLESION ELISABETHENSTIFT.

Die AGAPLESION ELISABETHENSTIFT gemeinnützige GmbH bietet ihren jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine qualifizierte Ausbildung, die ihnen anschließend gute Übernahme- und Karrierechancen in den eigenen Häusern ermöglicht. Denn hier setzt man vor allem auf Fach- und Führungskräfte aus den eigenen Reihen.

Das Angebot an Ausbildungsstellen – insgesamt ca. 60 an der Zahl – ist vielfältig und reicht von pflegerischen Berufen über den kaufmännischen Bereich bis hin zu IT-Berufen.

Das AGAPLESION ELISBETHENSTIFT in Darmstadt ist weit mehr als eine Klinik: Die Vielfalt erstreckt sich darüber hinaus vom Pflegewohnheim für Senioren über einen ambulanten Pflegedienst, Psychiatrie und Medizinisches Versorgungszentrum bis hin zu Hospiz und Seniorenresidenz.

Das AGAPLESION ELISABETHENSTIFT bietet also jede Menge spannender Arbeitsfelder, viele verschiedene Themenbereiche und abwechslungsreiche Tätigkeiten in angenehmer Umgebung.

„Sprechen Sie uns an! Wir freuen uns über Ihre Bewerbung“, ermuntert Lars Römermann junge Frauen und Männer auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. „Wir legen Wert auf eine ausführliche Beratung und finden gemeinsam mit den Interessenten heraus, welcher Ausbildungsplatz am besten zu Ihnen passt.“

Das Ausbildungsspektrum (in alphabetischer Reihenfolge):

 

  • Altenpfleger/-in
  • Altenpflegehelfer/-in
  • Anästhesietechnische/-r Assistent/-in
  • Bürokaufmann/-frau
  • Fachinformatiker/-in für Systemintegration
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/-in
  • Hauswirtschafter/-in
  • Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen
  • Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation
  • Medizinische/-r Fachangestellte/-r
  • Operationstechnische/-r Assistent/-in.

 

Natürlich sind auch Betriebspraktika in allen Bereichen möglich. Im AGAPLESION ELISABETHENSTIFT freut man sich über Engagierte, die mal „reinschnuppern“ möchten.

Auch ein Freiwilliges Soziales Jahr, Pflichtpraktika und Bundesfreiwilligendienst können hier abgeleistet werden. 

Altenpfleger

Ein besonderer Beruf mit Zukunft

Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege, RodenbachSchon jetzt gibt es sehr viele ältere und alte Menschen, die aufgrund ihrer körperlichen und geistigen Verfassung in einem Alten- oder Pflegeheim leben und betreut werden müssen.
Ein Blick auf die Bevölkerungsentwicklung zeigt: Das wird mehr, nicht weniger. Deswegen werden überall händeringend gut ausgebildete Fachkräfte gesucht. Eine Chance, eine Ausbildung zu beginnen, die einen sicheren Arbeitsplatz garantiert.
Wer für Menschens sorgen möchte, kann den Beruf des Altenpflegers oder des Altenpflegehelfers im Aus- und Fortbildungszentrum für Altenpflege in Rodenbach erlernen.

Das Institut ist erfahren in der Ausbildung: Seit 1972 werden jährlich 30 Altenpfl eger zur Schulung im ersten Lehrjahr angenommen; da es unter bestimmten Voraussetzungen auch möglich ist, gleich im zweiten Lehrjahr zu beginnen, gibt es auch hier noch einmal 25 Schulungsplätze.

Der Arbeitstag eines Altenpflegeschülers beginnt früh: je nach praktisch ausbildender Einrichtung fängt er zwischen sechs und halb sieben Uhr morgens an.

Zu Beginn der Ausbildung erledigen die Auszubildenden ihre Arbeit unter Anleitung einer erfahrenen Fachkraft. Doch später, je nach Lernfortschritt, übernimmt der Auszubildende völlig selbstständig die Versorgung, Beratung und Betreuung von Bewohnern oder Patienten und deren Angehörigen.

Auch die Pfl egeplanung, Klausuren und Prüfungen zählen zum Ausbildungsalltag, was dem einen oder anderen eher nicht so liegt

Doch der Umgang mit den pflegebedürftigen Menschen, die Teamarbeit und das eigenverantwortliche Arbeiten führen den Schülern dann immer wieder die guten Gründe vor Augen, weswegen sie sich gerade für diesen Beruf entschieden haben.

Neben den Grundfertigkeiten vermittelt das Ausbildungszentrum seinen Schülern Zusatzqualifikationen in palliativer Pflege, EDV, Erste Hilfe und Kinästethik (Lehre von der Bewegungsempfindung.

Voraussetzung für eine Bewerbung im Aus- und Fortbildungszentrum für Altenpflege ist die gesundheitliche Eignung des Bewerbers für diesen Beruf sowie ein Realschulabschluss oder eine andere abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung.

Ausbildungsbeginn ist jeweils der 1. Oktober eines jeden Jahres, Bewerbungen sind das ganze Jahr über möglich und auch sinnvoll in dieser zukunftsorientierten und krisensicheren Branche, die ausgezeichnete Karrieremöglichkeiten bietet: Denn bis 2020 werden in Hessen voraussichtlich 5.100 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. 

Perspektiven
Altenpfleger/-in
Bachelor - Gerontologie
Bachelor - Medizin-, Pflegepädagogik
Bachelor - Pflegemanagement, -wissenschaft
Bachelor - Soziale Arbeit
Fachwirt/-in - Alten- und Krankenpflege
Gepr. Fachwirt/-in - Gesundheits- und Sozialwesen
Staatl. gepr. Fachwirt/-in - Organisation und Führung - Sozialpädagogik

Freie Stellen

Akteure